Hofer

Thomas L. Hofer

Langes Schert, Dolch

Geburtsjahr: 1989

Geburtsort: Salzburg / Salzburg

Trainingsort: Wien

Ausbildung: 
Bachelor of Arts (Schauspiel)
Scolar (=Übungsleiter) der deutschen Schule (Liechtenauer’sches Fechten mit dem Langschwert)

Kontakt:
e-mail: thomas@indes.at

Obmann und Trainer in Wien

Körperliche Ausbildung:

  • Schauspielerische Körperarbeit, Yoga, Feldenkrais, Tanz (Contemporary, Jazz), Biomechanik, Bühnenakrobatik
  • moderne Kampfkunstausbildung: Grundlagen in Boxen, Ringen, Brazilian Jiu Jitsu und Wing Tsun

historische Kampfkunstausbildung:

  • Langes Schwert
  • Langes Messer
  • Dolch
  • Ringen
  • Stangenwaffen (Formationskampf)

Verwendete Manuskripte: Peter von Danzig, Joachim Meyer, Hans Talkoffer, Siegmund Ringeck, Codex Wallerstein, Paulus Hector Mair, Fabian von Auerswald

Seit 2017 Gründungsmitglied, Obmann und Trainer von INDES Wien.

2010-2014 Gründungsmitglied und Trainer von INDES Linz

2009-2010 Gründungsmitglied und Trainer von INDES Salzburg

„Warum betreibe ich diese Kampfkunst? Diese Frage muss man sich irgendwann -vor allem als Trainer- stellen. Wozu, trainiere ich mich in der Fähigkeit, einen anderen Menschen mit einem scharfgeschliffenen Metallgegenstand ernsthaft zu verletzen oder sogar umzubringen?
Nun, in jedem Fall nicht um das erlernte in die Tat umzusetzen!
Ich wäre verrückt, wenn ich es deswegen täte!
Ich trainiere nicht Selbstverteidigung sondern eine Kampfkunst und somit etwas zum Teil Theoretisches.
Warum also? Gute Frage. Aus einer Faszination heraus? Der Mythos Schwert, der Mythos Ritter und mein Fable für Fantasy und Mittelalter haben zu Beginn sicherlich die entscheidende Rolle gespielt, tun das aber mittlerweile nicht mehr - oder zumindest nur zum Teil. Ich habe, auf der Suche nach etwas vermeintlich Bekanntem, ein Hobby angefangen und schließlich eine bildende, faszinierende und fesselnde Leidenschaft gefunden. Etwas das mich fokussiert, erdet und einen idealen Ausgleich schafft.
Ich trainiere, weil es mich körperlich und geistig fordert. Ich trainiere weil es mir gut tut. Ich liebe die direkte unverwässerte Auseinandersetzung mit dem Gegenüber, egal ob im rasanten Freigefecht oder dem langsamen technischen Training. Die theoretisch angenommene Fatalität der Situation gibt mir ein Gefühl der Unmittelbarkeit, das ich in keinem anderen Sport bis dato so erlebt habe. Darum betreibe ich diese Kampfkunst.“