Bartitsu / Ringen Salzburg

Bartitsu / Ringen

Ziel dieses Kurses ist es waffenlose Techniken der europäischen Kampfkunst zu erlernen. Der Kurs besteht zu gleichen Teilen aus Elementen des Bartitsu und des mittelalterlichem Ringen. Da die Kraftübertragungen in waffenlosen Systemen direkter und somit oft verständlicher sind wurden und werden sie oft als Basis des bewaffneten Kampfes gesehen.

Bartistu
E.W. Barton Wright war der erste Europäer der asiatische und europäische Kampfsysteme kombinierte und um ca. 1900 zu einem neuen effektiven Selbstverteidigungssystem ausbaute. Auf einer Japan Reise lies er sich in Jiujitsu ausbilden und fügte später, wieder in London angekommen das japanische System mit europäischem Ringen und Boxen zusammen. Ergänzt um Techniken aus dem Stockkampf und aus dem europäischem historischem Fechten ergibt sich ein effektives und komplexes Selbstverteidigungssystem.

Mittelalterliches Ringen - Kampf und Kriegsringen
Erstes Ziel im Ringtraining ist immer in der Fallschule ein kontrolliertes Fallen zu erlernen, um das Verletzungsrisiko im Training niedrig zu halten. Dies ist Voraussetzung für ernsthaftes Ringtraining. Zweites Ziel ist in einem Schlag- und Tritttraining eine saubere Kraftgenerierung zu erlangen. Erst nach erlernen dieser beiden Grundlegenden Fertigkeiten kann mit dem Erlernen der eigentlichen Ringtechniken begonnen werden.

 

 

Beim Mittelalterlichen Ringen handelt es sich um ein waffenloses Kampftraining, welches zur Vorbereitung auf den Ernstfall - sei es nun im Krieg, in einem Duell oder in einer betrunkenen Auseinandersetzung in der Gosse – geübt wurde. Auf Grund der Namensähnlichkeit besteht die Gefahr, es mit dem modernem Sportringen zu verwechseln. Auch wenn Ähnlichkeiten in manchen ausgeführten Techniken bestehen, so findet man im mittelalterlichen Ringen anders als im modernen Sportringen auch Tritte, Schläge, Arm- und Fingerbrüche, Bisse, etc. In einem Kampf auf Leben und Tod war und ist alles erlaubt, was die eigene Haut retten kann.

 

Besonders in frühen Fechtbüchern (vor ca. 1500) wird das Ringen als Grundlage beschrieben, aus welcher alle bewaffneten Kampfgattungen entspringen. Man lerne in diesem nicht nur handwerkliche Kampffertigkeiten, sondern vielmehr sei der Ringkampf eine angesehene Kunst mit Erziehungswert, von welcher alle „Höflichkeit“ kommt. Vermittelt werden sollen adelige Verhaltensstandards ebenso wie ritterliche Tugend. Aus diesem Grund gehörte das Ringen zum Erziehungskanon der Aristokratie und junge Adelige begannen ihre Ringkampfausbildung meist bereits in jungen Jahren.
 

 

Freitag
18:00 – 19:30
VS Maxglan II
Michaelbeuernstraße 8

 
Kosten: Regulärer Waffenpreis